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Bremen auf dem Weg zur Klimaneutralität?

"Wie gelingt der sozial-ökologische Umbau der Wirtschaft? Das Beispiel Bremer Stahlwerke"

Dienstag, 24.11.2020 von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und die globale Erwärmung auf 1,5°C begrenzen zu können, muss insbesondere die energieintensive Industrie auf den Kurs Richtung Klimaneutralität gebracht werden. In Bremen lässt sich das am Beispiel der Stahlwerke besonders gut erkennen: Das hiesige Stahlwerk von ArcelorMittal verursacht über die Hälfte der gesamten Bremischen Treibhausgasemissionen. Ohne einen Umbau hin zur klimaneutralen Stahlproduktion werden die Klimaziele lokal und global nicht erreicht werden können.

Daher beschäftigt sich das Onlinepanel am 24. November mit den folgenden Leitfragen:
• Was bedeutet sozial-ökologischer Wandel für die Stahlindustrie?
• Was muss die Stadt und das Land Bremen an politischen Maßnahmen ergreifen, um Bremen zum ersten klimaneutralen Stahlstandort zu machen?
• Genügt ein Umschwung auf erneuerbare Energien und energieeffiziente Technik, um den Klimawandel zu begrenzen, oder muss zudem weniger produziert und konsumiert werden?
• Welche Rolle spielen alternative Arbeitszeitmodelle in diesem Kontext?
• Gibt es beim Beispiel der Bremer Stahlwerke oder allgemein einen Widerspruch zwischen der sozialen & ökologischen Frage?

Folgende Gäste werden zu diesen und weiteren Fragen Stellung beziehen:
Dr. Patrick Graichen (Direktor von Agora Energiewende und Mitglied der Enquete-Kommission der Bremischen Bürgerschaft)
Klaus Hering (Vorsitzender des Betriebsrates von ArcelorMittal)
Klaus Prietzel (Vorsitzender des BUND Bremen)
Bernd Rosenbaum (Geschäftsführer der IG Metall Bremen)
Die Moderation wird Prof. Dr. Beate Zimpelmann übernehmen. Es wird möglich sein, den Referenten zudem eigene Fragen zu stellen.

Zur Anmeldung für diese Veranstaltung:
https://hs-bremen.zoom.us/meeting/register/tJEldemsrT8rG9WL90Yl3ZjBkTwfExvdVy_S