BA Internationaler Studiengang Politikmanagement (ISPM)
MA Politik und Nachhaltigkeit (PoNa)

1.Familienpolitik in der Wirtschaftskrise

Laufzeit 2009-2010/ -2012
Fin­an­zier­ung : Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMF­SFJ), Ei­gen­pro­jekt

Pub­lika­tionen:

die deutsche Studie in Lang­form als pdf

  • Both­feld, S./ S. Rou­ault (in Vorbereit­ung) "Fam­ily policies fa­cing the crisis: A proof-test for So­cial In­vest­ments strategies", journal art­icle
  • Both­feld, S./ S. Rou­ault (im Er­scheinen) Fam­ily policies fa­cing the crisis: Sup­port­ing pil­lar or dis­pos­able quant­ity in times of budget con­sol­id­a­tion ? RECWO­WE Working paper 2012

2. Neue Governance-Formen in der Gleichstellungspolitik

- Ein deutsch-fran­zö­si­scher Ver­gleich in Pri­vat­wirt­schaft und öf­fent­li­chem Dienst

Lauf­zeit: 4/ 2011-3/ 2014
Fi­nan­zie­rung: For­schungs­för­de­rungs­fonds der Hochschule Bre­men
Pro­jekt­art: Dis­ser­ta­ti­ons­pro­jekt So­phie Rou­ault, in Ko­ope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­tät Bre­men, Be­treue­rin: Prof. Dr. Silke Bo­th­feld, Prof. Dr. F. Null­mei­er


Pro­jekt­be­schrei­bung :

Trotz for­ma­ler Rechts­gleich­heit be­ste­hen die Un­ter­schie­de zwi­schen Män­ner und Frau­en auf dem Ar­beits­markt fort: Frau­en haben einen durch­schnitt­lich ge­rin­ge­ren Ar­beits­zeit­um­fang, ihre Er­werbs­quo­te liegt noch immer deut­lich unter der der männ­li­chen Er­werbs­tä­ti­gen, sie sind meist zu schlech­te­ren Be­din­gun­gen be­schäf­tigt und be­kom­men zudem we­ni­ger Lohn für gleich­wer­ti­ge oder sogar glei­che Ar­beit. Ein wei­te­res grund­sätz­li­ches Pro­blem zeigt sich darin, dass Frau­en über­pro­por­tio­nal in Ar­beits­markt-sek­to­ren und Be­ru­fen be­schäf­tigt sind, die kaum Auf­stiegs­chan­cen bie­ten. Be­ruf­li­che Un­gleich­heit um­fasst somit drei zen­tra­le Di­men­sio­nen: den Zu­gang zu be­zahl­ter Be­schäf­ti­gung, die Qua­li­tät der Be­schäf­ti­gung sowie die re­la­ti­ve Ar­beits­markt­po­si­ti­on weib­li­cher Be­schäf­tig­ter. An­ge­sichts die­ser Kom­ple­xi­tät kann eine reine ge­setz­li­che Re­gu­lie­rung wenig aus­rich­ten, da auch das ganze Be­schäf­ti­gungs­sys­tem als von zum Teil wi­der­sprüch­li­chen (kon­ser­va­ti­ven / ega­li­tä­ren) Wer­ten durch­zo­gen ist. Der Mehr­wert der po­li­tik­wis­sen­schaft­lich er­prob­ten Go­ver­nan­ce-Per­spek­ti­ve liegt darin, dass sie die Di­ver­si­tät der Re­gu­lie­rungs­for­men an­er­kennt, die Plu­ra­li­tät den re­le­van­ten Ak­teu­re und deren In­ter­es­sen (zen­tra­le und de­zen­tra­le staat­li­che Ak­teu­re, be­trieb­li­che und ge­werk­schaft­li­che Ak­teu­re, Wis­sen­schaft, eu­ro­päi­sche und in­ter­na­tio­na­le Or­ga­ni­sa­tio­nen) the­ma­ti­siert und den kom­ple­xen Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Po­li­tik­fel­dern (Ar­beits­markt-, Fa­mi­li­en-, Di­ver­si­ty-, und Gleich­stel­lungs­po­li­tik) Re­chung trägt. Unser Vor­ge­hen ba­siert auf einem mul­ti­di­men­sio­na­len Län­der­ver­gleich, der zum Ziel hat die Kon­sis­tenz und die Durch­setz­bar­keit der Po­li­tik zur be­ruf­li­chen Gleich­stel­lung zu mes­sen. Hier­zu un­ter­su­chen wir so­wohl den Be­reich der Pri­vat­wirt­schaft als auch des öf­fent­li­chen Diens­tes und zwar in zwei na­tio­na­len Kon­tex­ten – in Deutsch­land und Frank­reich. Die Kon­sis­tenz einer Po­li­tik zur be­ruf­li­chen Gleich­stel­lung kann durch die Di­ver­si­tät der an­ge­setz­ten In­stru­men­te aber auch durch deren Reich­wei­te, Ver­bind­lich­keit und Dif­fe­ren­ziert­heit ge­mes­sen wer­den.
Weitere Informationen zum Forschungsporjekt finden Sie hier.


Pu­bli­ka­tio­nen:

Kon­fe­renz­pa­pier von So­phie Rou­ault in Paris


3. Neue Governance-Formen in der Gleichstellungspolitik

Das Fall­bei­spiel des Bun­des­dienst. Ein Drei­län­der­ver­gleich

Lauf­zeit: 1/ 2011-12/ 2013Fi­nan­zie­rung/: Teil­pro­jekt des For­schungs­pro­jek­tes Ent­ste­hung und Steue­rung von schwei­ze­ri­schen Gleich­stel­lungs­po­li­ti­ken zur Er­werbs­ar­beit (De­ve­lop­ment and go­ver­nan­ce of Swiss equal op­por­tu­ni­ty po­li­cies)
Finanzierung: ge­för­dert durch den Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­fonds zur For­schungs­för­de­rungKo­ope­ra­ti­on: Dr. G. Fuchs, Prof. Dr. T. Wid­mer, Uni­ver­si­tät Zü­rich; Dr. A. Leit­ner, In­sti­tut für Hö­he­re Stu­di­en Wien

Pro­jekt­be­schrei­bung:

Das Pro­jekt un­ter­sucht die Ge­ne­se und den Voll­zug schwei­ze­ri­scher Gleich­stel­lungs­po­li­ti­ken zur Er­werbs­ar­beit bei Bund und in den Kan­to­nen seit Mitte der 1980er Jahre (erste par­la­men­ta­ri­sche Vor­stös­se für ein Gleich­stel­lungs­ge­setz). Ziel des Pro­jek­tes ist es, Grund­la­gen­wis­sen zu Her­kunft, Dy­na­mik und De­ter­mi­nan­ten schwei­ze­ri­scher Gleich­stel­lungs­po­li­tik im Be­reich der Er­werbs­ar­beit zu schaf­fen und durch eine sys­te­ma­ti­sche Ana­ly­se der ver­schie­de­nen Steue­rungs­mo­di, der Ko­or­di­na­ti­on und des Zu­sam­men­wir­kens Er­folgs­fak­to­ren und spe­zi­fi­sche Hür­den der Um­set­zung her­aus­zu­ar­bei­ten.Diese wer­den durch eine in­te­grier­te Per­spek­ti­ve erst sicht­bar, die über Ein­zel­mass­nah­men hin­aus­geht. Mit die­sem Wis­sen kön­nen Po­li­ti­ke­rIn­nen und staat­li­che Ak­teu­rIn­nen Pro­gram­me ge­ziel­ter kon­zi­pie­ren und deren Steue­rungs­mo­dus ad­äqua­ter ab­stim­men. Das Pro­jekt bie­tet einen um­fas­sen­den sys­te­ma­ti­schen Blick auf die Struk­tu­ren und Dy­na­mi­ken des Po­li­tik­fel­des. Damit er­gänzt es die vor­lie­gen­den em­pi­risch-ana­ly­ti­schen Ar­bei­ten zum Stand be­ruf­li­cher Gleich­stel­lung, baut auf um­set­zungs­ori­en­tier­ten Stu­di­en und Eva­lua­tio­nen ein­zel­ner In­stru­men­te und Mass­nah­men auf. Teil des Pro­jekts sind kom­pa­ra­ti­ve Ex­per­ti­sen zur Steue­rung der glei­chen Po­li­ti­ken in Deutsch­land und Ös­ter­reich. Der Ein­be­zug deutsch­spra­chi­ger, fö­de­ra­ler Staa­ten dient einer dif­fe­ren­zier­te­ren Be­trach­tung der schwei­ze­ri­schen Be­son­der­hei­ten und der Fo­kus­sie­rung Er­folg ver­spre­chen­de Hand­lungs­mög­lich­kei­ten für die Schweiz. Die Ko­ope­ra­ti­on trägt auch zur Ent­wick­lung künf­ti­ger For­schungs­per­spek­ti­ven bei.

Wei­te­re Pu­bli­ka­tio­nen
im The­men­ge­biet Fa­mi­li­en- und Ge­schlech­ter­po­li­tik im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich

  • Bo­th­feld, Silke (2012) Kin­der­er­zie­hungs­zei­ten-Pa­pier: down­load
  • Bet­zelt, Sig­rid und Silke Bo­th­feld (2011) 'In­co­he­rent stra­te­gies, frag­men­ted out­co­mes. Rai­sing women's em­ploy­ment rate in Ger­ma­ny', Ger­man Po­li­cy Stu­dies, 7 (2): 73-106.
  • Fuchs, Ge­si­ne und Silke Bo­th­feld (2011) 'Gleich­stel­lung in Deutsch­land im eu­ro­päi­schen Ver­gleich', Aus Po­li­tik und Zeit­ge­schich­te, 61 (37-38): 7-18.
  • Bo­th­feld, Silke, Se­bas­ti­an Hübers und So­phie Rou­ault (2009) 'Gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen für das be­trieb­li­che Han­deln. Ein in­ter­na­tio­na­ler Ver­gleich', in Gib, P. (eds)  Ge­schlech­terun­gleich­hei­ten im Be­trieb. Ar­beit, Ent­loh­nung und Gleich­stel­lung in der Pri­vat­wirt­schaft, Ber­lin: edi­ti­on sigma 23-88.
  • Bo­th­feld, Silke (2009) 'L'éga­lité des sexes dans le champ éco­no­mi­que en Al­le­ma­gne', In­for­ma­ti­ons so­cia­les: Genre et pou­voir en Eu­ro­pe, 2009 (151 (Jan­vier-Fé­vri­er)): 92-99.
  • Bo­th­feld, Silke und Mara Kuhl (2008) 'Gleich­stel­lungs­po­li­tik und fe­mi­nis­ti­sche Po­li­tik­wis­sen­schaft - eine "un­sicht­ba­re Avant­gar­de" der Go­ver­nan­ce-For­schung?', in Schup­pert, G. F. und M. Zürn (eds)  Go­ver­nan­ce-For­schung. Son­der­heft der Po­li­ti­schen Vier­tel­jah­res­schrift, Wies­ba­den: VS Ver­lag 330-351.
  • Bo­th­feld, Silke und Mara Kuhl (2007) Equal op­por­tu­ni­ty po­li­cy and fe­mi­nist po­li­ti­cal sci­ence - the "in­vi­si­ble avant-gar­de" of go­ver­nan­ce re­se­arch? WZB dis­cus­sion paper Ber­lin, So­ci­al Sci­ence Cen­ter: down­load
  • Bo­th­feld, Silke (2008) Under re­con­struc­tion: Die Frag­men­tie­rung des deut­schen Ge­schlechter­re­gimes durch die neue Fa­mi­li­en­po­li­tik. ZeS-Ar­beits­pa­pier Bre­men, Zen­trum für So­zi­al­po­li­tik: down­load
 
 

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