BA Internationaler Studiengang Politikmanagement (ISPM)
MA Politik und Nachhaltigkeit (PoNa)

Leitbild

I. Präambel Das Kompetenzzentrum „Nachhaltigkeit im Globalen Wandel“ (GLOKAL) fühlt sich dem Leitbild der Hochschule Bremen „Unternehmen Hochschule - Hochschule Unternehmen“ und der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik1 der Hochschule verpflichtet. GLOKAL unterstützt die Lübecker Erklärung „Hochschulen und Nachhaltigkeit“, die im Rahmen der Konferenz der Norddeutschen Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) 2005-2014 (NUN) in Lübeck am 23./24.11.2005 verabschiedet wurde. In dieser Erklärung verpflichten sich die norddeutschen Hochschulen, Aspekte nachhaltiger Entwicklung in ihre Studienprogramme zu integrieren. GLOKAL verpflichtet sich den Abschlussdokumenten der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (Rio Declaration) im Jahre 1992 und des World Summit on Sustainable Development (Political Declaration) im Jahre 20022. Das Leitbild der Nachhaltigkeit gilt hier als Handlungsrahmen für eine neue globale Entwicklungsperspektive, die ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte eng miteinander verknüpft. II. Ziele und Selbstverständnis Wissenschaft findet stets in einer konkreten Gesellschaft statt. GLOKAL stellt sich verantwortungsvoll den damit verbundenen Herausforderungen und möchte mit seinen Aktivitäten in Lehre und Forschung in die Gesellschaft hineinwirken. Als Kompetenzzentrum entwickelt GLOKAL eine Wissenschaftskultur, die gesellschaftliche Veränderungsprozesse auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene mitgestaltet.

GLOKAL verknüpft die Themen „Globaler Wandel“ und „Nachhaltigkeit“ und widmet sich den Erscheinungsformen und Ausprägungen der Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf der regionalen und lokalen Ebene. In Verbundprojekten entwickelt GLOKAL konkrete Lösungsansätze mit Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen.

GLOKAL versteht sich als Partner für die Zusammenarbeit und den Wissenschaftstransfer in die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten und möchte mit dieser Fokussierung einen Beitrag zur nachhaltigen regionalen Entwicklung leisten. Wissenschaftliches Ziel des Kompetenzzentrums ist die Entwicklung und Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Umsetzung des Leitbildes „Nachhaltige Entwicklung“ auf allen Ebenen (z.B. Individuen, Gruppen, Unternehmen, Kommunen, Regionen, Staaten). Strategisches Ziel ist die langfristige Etablierung der definierten Forschungsfelder, in denen mehrere, aufeinander abgestimmte Projekte einen wissenschaftlichen Entwicklungs- und Verwertungszyklus ermöglichen. Damit soll die personelle und thematische Kontinuität gewährleistet sein, die nötig ist, um regional und national anerkannte Forschungsarbeiten umzusetzen und dauerhafte Netzwerke in der gewählten Zielregion aufzubauen.

Die Arbeit im Kompetenzzentrum GLOKAL erfolgt interdisziplinär, transdisziplinär, professionell und teamorientiert. Die Schwerpunktkompetenz liegt bei den Themen Nachhaltigkeit und Globaler Wandel.
III. Forschung
GLOKAL strebt eine sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung an, die naturwissenschaftliche und technische Kompetenzen integriert. GLOKAL verfolgt einen ganzheitlichen, anwendungs- und lösungsorientierten Ansatz der Nachhaltigkeitsforschung, in der die ökologische, ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit integriert betrachtet wird. Angewandte Forschung erfolgt im Sinne von umsetzungsrelevanten Strategien und Programmen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Der gewählte Ansatz wird um Transdisziplinarität und partizipative Konzepte erweitert. Im Rahmen einer transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung strebt GLOKAL Forschungsprojekte an, die durch eine enge Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und durch Kooperationen mit der Praxis charakterisiert sind. Außerwissenschaftliche Akteure werden von der Problem- und Zielformulierung bis zur Implementierung der Lösungsbeiträge aktiv in den Wissenschaftsprozess eingebunden.

Diese transdisziplinären Projekte erfordern ein hohes Maß an Verständnis für komplexe Zusammenhänge und Hintergründe.

Die inhaltliche Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Beratung erfolgt in fünf Forschungsfeldern:

* Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
* Internationale Umweltpolitik
* Nachhaltiger Tourismus
* Gesundheits- und Pflegeversorgung
* Kultur und Kommunikation

Ziel von GLOKAL ist es, verstärkt Drittmittel aus regionalen, nationalen und europäischen Förderprogrammen für die Nachhaltigkeitsforschung an der Hochschule zu gewinnen.
GLOKAL definiert interdisziplinäre und forschungsfeldübergreifende Leitprojekte, die das Profil von GLOKAL ausmachen.

Die Forschungsergebnisse sollen in die Lehre einfließen und zur Weiterentwicklung der Bachelor- und Master-Studiengänge beitragen.

IV. Zusammenarbeit/Kooperationen GLOKAL strebt die Zusammenarbeit mit anderen regionalen, überregionalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie die Durchführung von Verbundprojekten mit Unternehmen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen an. GLOKAL sucht den Kontakt und wissenschaftlichen Austausch mit Institutionen der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten, die an Fragestellungen der Nachhaltigkeit arbeiten, forschen und lehren. Hochschulintern strebt GLOKAL den Kontakt zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen an.

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