| Politik, Verwaltung, Wissenschaftsorganisationen und Berufsverbände fordern seit vielen Jahren stärker praxisorientierte politikwissenschaftliche Studiengänge einzurichten. Evaluationen von politikwissenschaftlichen Studiengängen sowie Verbleibstudien von Absolventen politikwissenschaftlicher Studiengänge formulieren wiederkehrend die Notwendigkeit der Vermittlung eines stärkeren Praxisbezugs in der Ausbildung von Politikstudierenden, um ihnen den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Mit der Einrichtung des Internationalen Studiengangs Politikmanagement soll ein Beitrag zur Behebung des strukturellen Defizits in der Ausbildung von Politikwissenschaftlern geleistet werden. | ![]() |
| Das mindestens 16-wöchige praktische Studiensemester ist obligatorischer Bestandteil des Studiums. Es ist fest in den Lehrplan integriert und findet im 4. Semester statt und soll gezielt einen intensiven Kontakt zur politikwissenschaftlichen Praxis aufbauen. Es soll dazu dienen, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einer vertiefenden praxisbezogenen Ausbildung anzuwenden, die dabei gemachten Erfahrungen zu reflektieren und auszuwerten und die Studierenden auf ihre künftige berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Mögliche Praktikumsstellen sind politische Institutionen, Behörden oder Verwaltungen, öffentliche Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen sowie Unternehmen und Beratungsunternehmen mit Betätigungsfeldern wie praktische oder wissenschaftliche Politikberatung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisations- und Personalführung. |