Aktivitäten des Bachelorstudiengangs ISPM
Die zentrale Verbindung von Theorie und Praxis ist sichergestellt durch den starken Berufsfeld- und Praxisbezug der Lehrenden (u.a. durch die Professur mit dem Schwerpunkt „Praxis der Politik“) und das integrierte Praxissemester mit Vor- und Nachbereitung sowie Zusammenarbeit mit potentiellen Arbeitgebern (Bsp. Politikberatungsunternehmen).
Darüber hinaus bieten die zahlreichen Kooperationen mit Bremer Institutionen wie der Heinrich Böll Stiftung, der Arbeitnehmerkammer Bremen oder dem Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit den Studierenden die Chance Projekte mit offiziellen Veranstaltungen öffentlichkeitswirksam durchzuführen.
Öffentliche Veranstaltungen Das Studium beinhaltet Gruppenprojekte, in denen die Studierenden praxisnah beispielsweise eine Podiumsdiskussion inhaltlich und organisatorisch gestalten. Dabei werden Arbeitsfelder des Politikmanagements wie Fundraising, Logistik, politische Analyse, Kommunikation, Präsentation und Öffentlichkeitsarbeit erprobt.
Der Studiengang ISPM hat bereits zahlreiche Projekte initiiert, die Ausdruck der innovativen Lehre des ISPM der Hochschule Bremen sind. Beispiele für die praxisnahe Orientierung des Studiums sind die Planung und Durchführung von Veranstaltungen wie
- das „Umweltseminar“ zum Thema „Internationale Umweltpolitik“ mit zwei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen des 3. Semesters ISPM im WS 2006/2007
Dieses Lehrprojekt wurde zusammen mit dem Fachgebiet für Internationale Beziehungen der Universität Kassel durchgeführt. Unterstützt wurde diese Veranstaltung durch die Heinrich Böll Stiftung/Bremen. Das interne Tagungsseminar wurde mit den zwei öffentlichen Veranstaltungen "Grüne Gentechnik" am 13.Januar 2006 und "Umweltfreundliches Wirtschaften" am 09.Februar 2006 verbunden;
- Öffentliche Fachtagung zum Thema "Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"
am 09.11.2006 „Krise der Arbeitsgesellschaft -Modelle der Arbeitszeitverkürzung als Lösungsansatz", November 2006
- die ISPM-Tagung zum aktuellen Thema "Der Iran und die westliche Welt - eine Sicherheitskrise?" am 30. Juni 2006 an der Hochschule Bremen
Diese Podiumsdiskussion hatten sechs Studierende des 6. Semesters im Sommersemester 2006 gemeinsam mit der ISPM-Studiengangsleiterin Prof. Dr. Beate Zimpelmann und Frau Ute Banerjea-Komers (Gesandte a.D.) die Veranstaltung konzipiert und eigenverantwortlich durchgeführt; - das transdisziplinäre Hilfsprojekt „Community Care“ in Kooperation mit Bremer und nigerianischen Schulen (seit 2005)
Ziel dieses Projektes ist der Wiederaufbau eines Schulkomplexes in Nigeria;
Politische Praxis zwischen Plan und Spiel Ein weiteres wichtiges Element in der Vermittlung fächerübergreifendem Wissen sind interaktive Verhandlungssimulationen. Durchgeführt werden diese Plan- und Rollenspiele konzentriert in mehrtätigen Blockseminaren. Dem Voraus gehen meist intensive inhaltliche Vorbereitungen auf die von den Studierenden auszuführende Rolle. Dabei sollen die ISPM-Studierenden, zusätzlich zu ihrer bisherigen praxisnahen Ausbildung, einen weiteren lebensweltlichen Einblick in die Prozesse und Dynamiken von nationalem und internationalem Regierens bekommen. Hier ein Überblick über die bisherig durchgeführten Veranstaltungen:
- Planspiel "Outface" (Periodisch angeboten)Das Planspiel "Outface wird in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Niedersachsen e.V. angeboten. Das Rollenspiel "Outface" simuliert eine Situation in der sich zwei fiktive afrikanische Staaten in einem bewaffneten Konflikt befinden. Um für diese Auseinandersetzung eine Lösung zu finden haben die Vereinten Nationen einen Ausschuss eingesetzt, in dem neben staatlichen Abgesandten und Sonderbeauftragten auch eine Delegation des Roten Kreuzes sitzt.
Die Spieler in ihren verschiedenen Rollen stehen vor der Herausforderung diesen Konflikt zu bearbeiten. Durch Improvisation und Kreativität können die Studierenden aktiv an Konsensbildungsprozessen zugunsten weltweiter Konfliktlösungen teilhaben.
- Simulation „POL&IS“ in Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten (Regelmäßig angeboten)
Das 7. Semester des Internationalen Studiengangs Politikmanagement (ISPM)
setzte im Wintersemester 2006/2007 zusammen mit Studierenden der Uni Kassel
–Fachbereich Internationale Beziehungen- die Simulation POL&IS in Berlin um.
Die Simulation war eingebettet in die ISPM-Lehrveranstaltung "Aktuelle Probleme in Weltpolitik – ein Spiel mit der Welt?". Lehrende ist Frau Prof. Dr. Beate Zimpelmann.
POL&IS (Politik & internationale Sicherheit) ist ein von der Bundeswehr angeleitetes, interaktives Plan- und Rollenspiel, dass die multidisziplinären Aspekte der internationalen Politik berücksichtigt. Im Zentrum stehen die drängenden politischen, ökonomischen und ökologischen Fragestellungen der Weltpolitik. Dazu haben die Teilnehmer in dem dreitätigen Planspiel in ihren jeweiligen Rollen als Regierungschefs, Oppositionsführer und Minister aus verschiedenen Weltregionen sowie als Vertreter internationaler Organisationen globale Probleme zu diskutieren und zu bearbeiten. Im Laufe der Verhandlungen ist ein hohes Maß an diplomatischen Vorgehen, aber auch Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen notwenig.
Weitere Informationen sind abrufbar unter
http://www.polis.jugendoffizier.eu/ - Seminar "International Negotiations" (Periodisch angeboten)
Ein-Tages-Simulation: UN Security Council Simulation, Dr. Alexander Mühlen
“Sudan: the Darfur Crisis”, wird meist jährlich als Lehrveranstaltung angeboten.
- Seminar „Sicherheit ISPM“ - "Südamerika zwischen Kooperation und Aufrüstung" (Einmalige Veranstaltung)
Fachtagung und Podiumsdiskussion am 19. Januar 2005 an der Hochschule Bremen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sicherheit.ispm-bremen.de/ - "Venezuela zwischen Revolution und Revolte" (Einmalige Veranstaltung)
Internationale Fachtagung am 2. und 3. Februar 2005 an der Hochschule Bremen. Die ISPM-Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule zu den aktuellen Entwicklungen in Venezuela durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.venezuela.ispm-bremen.de/
FTAA-Planspiel (Einmalige Veranstaltung im Sommersemester 2004)Dabei handelte es sich um ein experimentelles Lehrprojekt, welches die Studierenden des Internationalen Studiengangs Politikmanagement (ISPM) der Hochschule Bremen und des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover durchgeführt haben. Dabei wurde in einer dreitägigen Veranstaltung eine möglichst realitätsnahe Simulation der Schlussverhandlungen der panamerikanischen Freihandelszone FTAA durchgeführt, die in den nächsten Jahren durch ein regionales Integrationsabkommen für Nord- und Südamerika begründet werden soll. Die Studierenden mussten dabei in die Rollen der beteiligten Staatschefs bzw. von Vertretern der Zivilgesellschaft schlüpfen und versuchen, die Verhandlungen im Sinne ihrer Länder/Lobbys zum Erfolg zu bringen.
Weitere Informationen unter
http://www.planspiel.ispm-bremen.de/
Hochschulweite Kooperationen und weitere Zusammenarbeit Kooperation innerhalb der Hochschule leistet der Studiengang zum einen im Rahmen der Planungen für die neue Fakultät. Der Studiengang wird voraussichtlich einen Input von politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen in die anderen Studiengänge der neuen Fakultät Gesellschaftswissenschaften liefern.
Die internationale Orientierung des Studiengangs zeichnet sich durch die geplante Durchführung einer Summer School (mit der Universidad de Concepcion in Chile), ein integriertes Auslandssemester sowie Kooperationen mit europäischen Partnerhochschulen und der Bildung von Joint Study Modulen mit Chile und Indien aus.
Weitere Zusammenarbeit mit: • anderen Fachbereichen in Ringvorlesungen wie etwa "Blick in die Zukunft - Blick auf die
Nachhaltigkeit" vom 07.11.2007 bis 23.01.2008
• der "Arbeitnehmerkammer Bremen" in Veranstaltungsreihen
• der in 2006 gegründeten Organisation der ISPM-Absolventen
"Alumni Netzwerk ISPM"
• dem "Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit im globalen Wandel" an der HS Bremen:
Vorsitzende ist die ISPM-Studiengangsleiterin Prof. Dr. Beate Zimpelmann
• PLEON in Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung im Kontext des
Zukunftskolloquiums Politikberatung